Unsere Turnerdamen am Wörthersee

Die 36. Reise der Auringer Turnerfrauen führte sie in diesem Jahr an den Wörthersee

Am 30.05.2013 trafen sich 15 unternehmungslustige Turnerfrauen am Mainzer Hauptbahnhof zu ihrer alljährlichen 4-tägigen Reise, die sie in diesem Jahr nach Pörtschach am Wörthersee führte. 

Obwohl zehn Stunden im EC verbracht werden mussten, waren alle in ausgesprochen bester Laune und so war die Stimmung auch bei der Ankunft in

Pörtschach trotz Dauerregen unverändert gut. Unsere liebe Irma Kessler erwartete uns schon freudig, und so wanderten 16 regenschirmbehütete Damen ins Hotel Vindobona.

Nach der Zimmerverteilung ging es erst einmal zum Abendessen, denn Essen und Trinken hält nun einmal Leib und Seele zusammen.

Irma hatte für die drei Tage ein wundervolles Programm zusammengestellt, aber bei der schlechten Wetterprognose - flexibel wie sie ist - es schon umgestellt.

Nach einem guten Frühstück ging es zu unserem Bus, der uns den ganzen Tag durch die Kärntner Landschaft fuhr.

Als erstes ging es nach Radentheim in das Granatium, wo wir nicht nur ein wunderschönes Museum für bearbeitete Granaten vorfanden, sondern nach der Führung auch selbst mit Hämmerchen und Meißel schürfen durften.

Granaten sind Steine der Liebe und der Leidenschaft hörten wir und waren überrascht, über die Vielzahl der Farbschattierungen bearbeiteter Granaten und welche Kunstwerke man daraus erarbeiten kann.

Danach besichtigten wir eine Blumen-Großgärtnerei, die in uns Blumenliebaberinnen direkt Neid aufkommen ließ. Solch prachtvolle Blumen, alles aus eigener Aufzucht, hatten wir schon lange nicht mehr gesehen.

Anschließend mußten wir natürlich wieder einmal den Magen besänftigen. Das geschah dann in der Gartenrast, denn an den Köstlichkeiten der Kärntner Küche darf man nicht achtlos vorbeigehen. Renates Fotoapparat gefiel es hier so gut, dass er dort blieb.

Nach Sättigung waren wir bereit für das Puppenmuseum Elli Riehl.Es ist das originellste Puppenmuseum, dass wir je sahen. Elli Riehl hat ihre Puppen nach dem Aussehen ihrer dörflichen Mitbewohner gestaltet, alle Bekleidungsstücke wie im Original dieser Zeit selbst genäht und zu Festen und Jahreszeiten zusammengestellt, wie es damals war. Elli Riehl starb 1977 und danach wurde das Puppenmuseum gegründet und durch einen Arbeitsraum von Elli Riehl 1999 erweitert. Dort sind die Werkzeuge von Elli Riehl ausgestellt, mit denen sie diese einmaligen Puppen anfertigte.Wir konnten uns kaum trennen und wenn möglich, hätten einige von uns gerne ein oder zwei Puppen gekauft. Solche Originale gibt es nirgendwo.

Am Samstag – kein Regen – also auf im Bus zum Reptilienzoo in Klagenfurt

Eine Vielzahl von wunderschönen Schlangen, Vagamen in allen Größen, Schildkröten und anderem Getier erwartete uns. Boxi hätte gerne eine Schlange um den Hals gelegt bekommen, aber die Schlange war zu schwer und hätte ihr den Halswirbel verletzt. Außer streicheln war also nichts.

Danach ging es zur Kirche St. Anna in Reifnitz/ Maria Wörth, eine kleine außerordentlich schöne Pilgerkirche und danach nach Velden zum Stadtbummel, was bei jeder Turnerfrauenreise auch einmal sein muss.

Velden ist hübsch, elegant und natürlich durch unzählige Filme und das Fernsehen weltbekannt. Von Velden ging es per Schiff zurück nach Pörtschach und nach dem Abendessen, bei einem Spaziergang, war Gitti auf einem wiehernden Pferd zu bewundern.

Am Sonntag wurde das Wetter immer besser, und so konnten wir auf der Villacher Alpenstraße zum Dobratsch mit Alpengarten fahren.

Wir hatten einen tollen Blick auf die Karawanken und die Julischen Alpen. Trotz noch einigen Schneeresten hatten sich schon Arnika und andere Bergblumen hervorgetraut. Es war ein wunderschöner Morgen, wir konnten uns kaum trennen, aber Villach und die Drau warteten.

In Villach war man anscheinend noch nicht so auf Touristen eingestellt. Außer gut Eisessen war nicht viel drin, der Turm von St. Jakob war auch geschlossen, den einige gerne erstiegen hätten, aber dafür konnten wir eine wunderschöne Kirche besichtigen. Na ja, und Eis ist ja auch sehr nahrhaft.

Die Schiffahrt auf der Drau war ebenfalls sehr erholsam und in Pörtschach angekommen, sind dann einige Damen noch zur Glorilette (Aussichtspunkt) aufgestiegen und haben auf Holzliegen wunderschöner Musik lauschen können.

Das Abschiedsabendessen machte uns alle ein wenig traurig, denn unsere Irma bleibt ja zurück in dem wunderschönen Kärnten. Wir versprachen aber, wenn es irgendwie möglich wäre, in zwei Jahren noch einmal diese Reise zu wiederholen.

Denn aller guten Dinge sind drei.

Der Montag zeigte zu unserem Ärgernis blauen Himmel, na ja was kann man machen. Am Bahnhof Pörtschach erwartete uns dann die Nachricht, dass kein Zug nach München fährt, da die Überschwemmungen einiger Flüsse die Strecke unpassierbar gemacht hatte. So hatten wir wieder einmal eine abenteuerliche Reise nach Hause vor uns.

Mit dem Zug ging es nach Bischofshofen, von dort wurde in einen Bus nach Golling umgestiegen.

In Golling ging ein Sonderzug nach Salzburg und von Salzburg ein Sonderzug auf einer eingleisigen Strecke nach München. Nun, kurz nach 17 Uhr kamen wir in München an und nach einem Abendessen im Hauptbahnhof stiegen wir um 19,27 Uhr in einen ICE der nach Wiesbaden durchfährt und um 23,43 Uhr konnten uns unsere Männer in Wiesbaden abholen.

Viel Spass hatten wir mit Boxis Enkelin Carla, die von der Mama in München an den Zug gebracht wurde, da sie wieder mal bei Omi und Opi eine Woche bleiben wollte.

Wir hatten wieder eine tolle Reise und trotz dieser zusammengestückelten Rückfahrt eine Menge Spass.

Es bleibt nur eine Frage - Wohin fahren wir im nächsten Jahr???

Unsere Turnerdamen im Februar 2011

Im Jubiläumsjahr des TSV besteht die Frauen-Gymnastikgruppe des TSV Auringen 50 Jahre. Ein beachtliches Jubiläum in der heutigen schnelllebigen Zeit. Von der beengten alten Turnhalle in der Schlossgasse bis zu der 1976 eingeweihten Mehrzweckhalle spannt sich ein weiter Bogen.

Von der Gymnastik nach Turnvater Jahn bis hin zur modernen Gymnastik mit den neuesten Hand- und Bodengeräten hat sich vieles geändert. Seit vielen Jahren hat der Verein zwei Übungsleiterinnen, die sich - gut ausgebildet - auf jüngere sowie ältere Teilnehmerinnen einstellen können. Gemeinsames sportliches Miteinander fördert natürlich auch den Gemeinsinn, so sind die Gymnastikfrauen auch immer Helferinnen aller festlichen Aktivitäten, die der Verein auch außerhalb des Sportbetriebes veranstaltet.

Aber nicht nur Sport, auch gemeinsames kulturelles Erleben verbindet die Frauen dieser Abteilung. Seit 1979 wird jährlich einmal eine viertägige Städtereise unternommen, die in den vergangenen Jahren auch in die angrenzenden Nachbarländer führte. In diesem Jahre werden Sie Essen besuchen.

Trotz der immer größer werdenden Anzahl von Fitnesscenter werden Vereine immer eine tragende Rolle für eine sportliche Betätigung bleiben und die Gymnastikgruppe des TSV Auringen hofft, noch lange, auch mit Unterstützung des Vorstandes, ihre Hobbys Gymnastik, Walken, Reisen und Feiern ausüben zu können.

Damenturnen

Ansprechpartner für das Damenturnen
Rosemarie Schreiner
Telefon: +49
6127 968028
E-Mail: turnen@tsv-auringen.de

Übungszeiten und Übungsort:

Dienstag 19.00-20.15 Uhr

Übungsort: Mehrzweckhalle Auringen